Wassersport auf der Weser – Was ist los auf der Weser ?

Artikel der Deister- und Weserzeitung vom 28.Juli 2018

– Schlauchbootfahren mit 15-PS-Motor –
Ohne Sportbootführerschein darf man auf der Weser Boote – vorwiegend sind dies Schlauchboote – mit maximal 15 PS fahren. Birgit Albrecht nutzt dies gerne und lässt sich den Fahrtwind um die Ohren wehen. Albrecht, oft genug mit Ihrem Mann auf der Weser unterwegs, kennt sich aus. Der Vorstand des Motorbootclubs Hameln rät Anfängern, sich nicht einfach in ein Boot zu setzen und vor allem sich selbst nicht zu überschätzen. „So ein kleines Schlauchboot mit 15 PS ist sehr schnell. Die meisten, die damit zum ersten Mal fahren, haben zudem keine Ahnung von Verkehrszeichen“, sagt Sportwart Andreas Mahlert. Wer ein Boot bei einem örtlichen Verleiher mieten möchte, bekommt eine Einweisung. Im Zweifel sollte man allerdings lieber erst einmal bei jemandem mitfahren, der sich auskennt.

– Motorbootfahren –
Mit seiner Annamaru von Hameln bis an die Ostsee: Andreas Mahlert, Sportwart beim Hamelner Motorbootclub, ist von Mai bis September gerne und so oft wie nur möglich mit seinem
zehn Meter langen Sportboot auf dem Wasser. Ein Sportbootführerschein ist Pflicht für dieses Boot. Bis zu 35 Stundenkilometer sind außerhalb des Stadtgebietes auf der Weser
erlaubt; gerade am Wochenende sei auf der Weser vor dem Motorbootclub richtig was los. 30 bis 40 Boote, Kanuten und andere seien unterwegs. Die Wochenenderholung auf der Weser ist für Mahlert „ein Traum“, die Weser findet er „superklasse, denn sie hat aufgrund ihrer Fließgeschwindigkeit ihren Reiz“. Manchmal lässt er auch einfach den Anker ins Wasser und bleibt für ein paar Stunden am selben Fleck. Doch gerne reizen ihn weitere Touren, auf denen er mit seinem Boot in Bereiche kommt, die er sonst nicht sehen könnte.